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original STROHHALM

Ich war 15 oder 16 Jahre alt, als Lehrer Lempl in der Schule in einem Vortrag beiläufig erwähnte, dass Strohhalme früher aus echtem Stroh waren. Er hat es einfach so gesagt, mitten im Unterricht, und hat dann mit dem Stoff weitergemacht.

Ich nicht.

Dieser Satz hat sich bei mir eingebrannt. Jahrelang. Während ich die Landwirtschaftsschule in Otterbach bei Schärding abschloss, auf Baustellen arbeitete, im Wald, den Betrieb aufbaute. Die Idee ist nie weggegangen. Ich habe einfach irgendwann gewusst: Das tue ich. Irgendwann.

Der Anfang.

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Wie kam es dazu?

Der Weg

Als Kind hatte ich keine Landwirtschaft. Trotzdem war früh für mich klar: Bauer werden.

In der Landwirtschaftsschule in Otterbach bin ich am Wochenende gar nicht mehr nach Hause gefahren. Ein Lehrer hatte einen Hof, auf dem ich mithelfen konnte – ich war beim Dreschen, Tag und Nacht. Das war meine Welt, und das hat sich nie geändert.

Mit 19 durfte ich einen fremden, völlig veralteten Betrieb übernehmen. Kein Kapital, kein fertiges Modell. Ich habe mit Hennen angefangen, weil die Investitionen überschaubar waren. Nicht weil es ein Plan war – sondern weil ich geschaut habe, was geht, und dann angefangen habe.

Irgendwann war es soweit mit dem Strohhalm. Ich habe auf Seite 30 der Google-Suche ein Strohmuseum in Zwistringen bei Bremen gefunden. Dort angerufen. Bin mit anderen direkt auf die Grüne Woche in Berlin gefahren – mit Strohhalmen, die noch gar nicht lebensmitteltauglich waren. Und auf der Messe stehen plötzlich zwei Frauen aus diesem Museum vor mir.

So läuft das manchmal – und mein Traum nahm Gestalt an.

Als niemand mir helfen konnte, die Halme hygienisch zu behandeln, bin ich nach dem zehnten Versuch an die Fachhochschule Wels gegangen. Prof. Alexander Weger hat sich wirklich dafür interessiert. Gemeinsam haben wir herausgefunden, wie die Hygienisierung mit Wasser und Wasserdampf funktioniert – ohne Zusatzstoffe, ohne Klebstoff, ohne Kompromiss.

In der Hochsaison übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus integrativen Werkstätten das Sortieren und Schneiden der Halme. Sie sind ein fester Teil der Produktion – und das ist gut so.

WAS ICH HEUTE TUE

Auf unserem Hof im Salzkammergut baue ich Bioroggen an. Ich schneide die Halme selbst. Ich hygienisiere sie mit Wasser und Wasserdampf. Ich liefere direkt in die Gastronomie und den Handel.

Kein Zukauf. Kein Umweg. Keinen Schritt, den ich nicht selbst kenne und vertreten kann.

Was bei euch im Glas landet, hat bei mir auf dem Feld angefangen. Und ich war die ganze Zeit dabei.

WIE ICH ARBEITE

Jeden Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag bin ich selbst auf dem Markt. Ich rede mit den Verkäuferinnen. Ich kenne die Leute, die bei mir kaufen. Nicht weil das so gehört, sondern weil mir das wichtig ist.

Das Wort „ehrlich" verwende ich gern. Ehrlich bei den Zutaten. Ehrlich beim Prozess. Ehrlich darüber, für wen meine Strohhalme passen – und für wen nicht. „Lügen halte ich nicht aus" – das sage ich nicht als Spruch. Das ist einfach, wie ich bin.

Wenn du hier bestellst, kaufst du nicht bei einem Lieferanten. Du kaufst bei einem Menschen, der dir genau erklären kann, was er tut – und warum.

DAS GIBT ES SO NICHT NOCHMAL

Ich sage das nicht als Werbebotschaft. Es ist schlicht das, was ist:

Es gibt keinen, der die Strohhalme selbst schneidet, aus dem eigenen Getreide, in Bioqualität, in Österreich produziert und verarbeitet, wo jeder Schritt verfolgbar ist.

Das gibt es so in ganz Europa kein zweites Mal.

Wenn du nach jemandem suchst, bei dem du weißt, was du bekommst – und der auch nach dem Kauf noch ansprechbar ist – dann bist du hier richtig.

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Was ich heute tue.

Ein angenehmes Trinkerlebnis und echte Nachhaltigkeit aus Österreich bieten.

Das ist der original STROHHALM.

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